Biographien

  • Dr. Maxa Zoller ist seit 2018 die künstlerische Leiterin des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund | Köln. Sie erhielt ihren Ph.D. über Experimentalfilmgeschichte vom Birkbeck College in London. 2014 kuratierte sie die Einzelausstellung von Anthony McCall im EYE Filmmuseum in Amsterdam und 2014 bis 2018 war sie für das Filmprogramm der Art Basel verantwortlich. In ihren Lehraufträgen, die u.a. die Amerikanische Universität Kairo, das Londoner Goldsmiths College und das Sotheby’s Institute of Art umfassen, dozierte sie transdisziplinär Kunst- und Filmgeschichte und Theorie. Ihr Verständnis von ‚Expanded Cinema‘ prägt auch ihre Arbeit beim IFFF Dortmund | Köln, dessen Programm sie mit Künstlerresidenzen und Buchpublikationen erweitert.
     
  • Christoph Terhechte ist seit Jahresbeginn 2020 Leiter des Internationalen Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm (DOK Leipzig). Nach dem Studium der Politikwissenschaft und Journalistik in Hamburg arbeitete er seit 1984 als Filmkritiker. Von 2001 bis 2018 war er Leiter des Internationalen Forums des Jungen Films der Berlinale und anschließend in den Jahren 2018 und 2019 Künstlerischer Leiter des Festival International du Film de Marrakech.
     
  • Malve Lippmann studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und am Institut für Kunst im Kontext (UdK) in Berlin. Sie arbeitete als freie Künstlerin und Designerin. Seit 2010 ist sie als Kulturmanagerin in diversen Kultur-Projekten aktiv. Sie ist Mitbegründerin und künstlerische Leiterin von bi‘bak und Sinema Transtopia.
    Im Rahmen der Pioniernutzung der stadtpolitischen Initiative Haus der Statistik schlägt das Kino-Experiment eine Brücke zwischen urbaner Alltagspraxis und Film als alternative, verschiedene soziale Perspektiven verbindende Kunstform. SİNEMA TRANSTOPIA untersucht Kino als sozialen Diskursraum, als Ort des Austauschs und der Solidarität und bringt diverse soziale Communities zusammen, verknüpft geographisch entfernte und nahe Orte, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und dezentriert einen eurozentristischen Blick durch transnationale, (post-)migrantische und postkoloniale Perspektiven.
     
  • Helge Lindh MdB ist seit 2017 Bundestagsabgeordneter der SPD (Direktmandat Wuppertal I) und u.a. Mitglied des Ausschuss für Kultur und Medien. Vor seiner Wahl arbeitete er nach dem Abschluss seines Studiums (Magister Artium: Germanistik, Geschichte, Soziologie) von 2012-17 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Landtag NRW für Abgeordnete der SPD.
     
  • Andreas Lewin ist Schauspieler, Filmemacher und Kurator. Er studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main und an der Universität der Künste in Berlin; Dokumentarfilmregie am European Film College in Dänemark. Als Schauspieler war er ab 1995 u.a. an Theatern in Berlin und Weimar tätig. Seit 2000 Regie und Produktion bei mehreren Dokumentarfilmen über Schauspieler und Regisseure (Klaus Kammer, Fritz Kortner, Thomas Holtzmann, Peter Stein). 2006 gründete er das Festival DOKUARTS in der Akademie der Künste. Als Kurator arbeitete er u.a. für Wien Modern (2007 und 2009), EYE Film Institute (2008-2010) und Instituto Moreira Salles (2011-2017) in Rio de Janeiro. Seit März 2020 ist er Festivaldirektor des Braunschweig International Filmfestivals.
     
  • Sanne Kurz MdL Geboren 1974 bei Neustadt an der Weinstraße, lebt und arbeitete bis Sommer 2018 als Kamerafrau, Filmemacherin und Künstlerische Mitarbeiterin der HFF in München. Seit Herbst 2018 ist sie für Bündnis 90/Die Grünen Mitglied des Bayerischen Landtages.
    Nach ihrem Dokumentarfilmstudium an der HFF München studierte sie Kamera an der NFTVA Amsterdam und unter Michael Ballhaus und Axel Block in München Als Filmemacherin liegt ihr Schwerpunkt auf Filmen, die die Welt verändern. Arbeiten von Sanne Kurz wurden in zahlreichen Ausstellungen und auf vielen Festivals präsentiert. Neben ihrer Arbeit in der Politik lehrte Susanne Kurz als Filmemacherin und Kunstschaffende weiterhin weltweit an Film- und Kunsthochschulen.
     
  • Maike Mia Höhne studierte Visuellen Kommunikation mit dem Schwerpunkt Film an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und Havana, Cuba. Als cinematographic clusterlady ist sie in den verschiedensten Kontexten von Bewegtbild tätig: als Autorin und Regisseurin, als künstlerische Leiterin des Kurzfilm Festival Hamburg, als Professorin für Film an der UE Europe in Hamburg. Ihre Filme sind im Verleih des arsenal- Institut für Film und Videokunst e.V.
    Mit dem Kurzfilm Festival Hamburg ist sie Mitglied der AG Filmfestivals, die sich 2019 gründete um auf Bundesebene die Vorreiterstellung von Festivals im Rahmen der kulturellen Filmvermittlung aktiv und wiederholt zu betonen, und um der die nachhaltigen Förderung und Positionierung von dem Kulturgut Film im Rahmen verschiedener Auswertungskonzepte Raum zu geben.
     
  • Cornelia Grünberg studierte Regie- und Drehbuch an der Deutschen Film und Fernsehakademie Berlin (dffb). Sie schloss ihr Studium mit der Verfilmung des Romans „Paul Vier und die Schröders“ von Andreas Steinhöfel als Regisseurin und Autorin ab.
    Seitdem ist sie als freie Autorin und Regisseurin für das Kino und das Fernsehen tätig. Ihre Filme wurden auf zahlreichen Festivals präsentiert und ausgezeichnet. Seit 2018 ist sie zudem im Vorstand des Bundesverbandes Regie (BvR) und seit 2019 im geschäftsführenden Vorstand aktiv.
     
  • Heleen Gerritsen ist Filmproduzentin und Filmkuratorin. Sie studierte Slawistik, osteuropäische Geschichte und VWL in Amsterdam und Sankt-Petersburg. Sie machte ein Aufbaustudium in Produktion an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin und war als Produzentin an verschiedenen filmischen Werken beteiligt. 2009 gründete sie zusammen mit Sahand Zamani die Filmproduktionsfirma Serious Directions. Als künstlerische Leiterin des Dokumentarfilmfestivals dokumentART in Neubrandenburg war sie 2014 bis 2016 tätig. Seit 2017 ist sie Leiterin des goEast – Festival des Mittel- und Osteuropäischen Films.
     
                           

 
 


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